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Rehabilitation, Wellness und Winterquartier.



Wir nehmen Ihr Pferd zur Reha-Behandlung und zur Nachsorge nach OP in unserem Reha-Stall auf.
Ihr Pferd wird rund um die Uhr betreut und individuell behandelt. Damit Ihr Pferd sich optimal erholt
oder eine Wellness-Zeit bei uns hat, steht das gesamte Team zur Verfügung.


Princess

Liebe Katja!

Heute musste ich Markus und Katrin mit der Kutsche durch den Wald ziehen. Ich musste im Schritt den ganzen langen Berg hinauf. Das war ganz schön anstrengend, dabei wäre ich doch viel lieber mal ordentlich gerannt. Ein Stückchen durfte ich traben, aber ich glaube die Beiden haben Angst bekommen- da war ich wohl doch zu schnell. Über meinen zügigen Schritt haben sie sich aber gefreut - gute 6km/h- manchmal verstehe ich die Menschen nicht, im Trab bin ich doch noch viel schneller. Und gallopieren durfte ich gar nicht, obwohl ich den Beiden doch unbedingt zeigen wollte, daß ich das jetzt auch kann.

Aber Katrin meinte ich würde erst in der Box wieder anhalten...

Beide waren dennoch sehr zufrieden mit dem, was ich bei Dir gelent habe. Ich habe ihnen auch gezeigt wie schön ein braves Pony am Zügel laufen kann. Markus war ganz begeistert davon wie einfach doch schönes fahren sein kann.

Von Lady soll ich Dich auch ganz lieb grüßen. Sie musste zu Hause bleiben und stattdessen an der Doppellonge arbeiten. Fand sie aber auch in Ordnug. Sie sah sehr entspannt aus als sie von der Arbeit zurückkam und auch Katrin wirkte sehr zufrieden.

Lady musste zuerst ganz viele Handwechsel machen und später noch mehrere Gallop-Trab-Übergänge üben. Im Trab auf der linken Hand hatte sie Anfangs Probleme taktrein zu laufen, da es bei uns nirgens so ganz eben ist und sie zwischendurch immer wieder ein Stück bergab laufen musste. Aber auch das hat dann irgendwann gut geklappt.

So, jetzt gehe ich aber schlafen. Du weißt ja, so ein Ponyleben ist anstrengend, und da muß man viel schlafen... Und weil meine Box schön fluffig eingestreut ist, mache ich es mir bequem, sobald ich den Rest von meinem Abendessen verputzt habe.

Liebe Grüße, aus der Eifel, Princess

P.S. ach ja, von Katrin und Markus soll ich Dich auch ganz lieb grüßen und soll Dir noch diesen Link geben:
http://hauskalkerheck.homepagestart.de/willkommen_89106605.html

 

 



Katja Meyer & Hope

Im August 2007 sollte ich mir 2 Ponies  ansehen, die Kunden von mir in Duisburg kaufen wollten. Das Bild was sich mir vor Ort bot, war so grausam das ich meine Tränen zurückhalten musste. Silke, meine Kunden und ich sahen eine kleine Herde, 2 Welsh-Ponies, 1 Riesen-Warmblut-Wallach, eine Friesenstute die als Skelett dar stand mit einem Hengstfohlen bei Fuß, was als einziges einen guten Eindruck machte.
Wir lernten die Besitzerin kennen, die nach 2 Minuten Gespräch uns als vollkommen überfordert vorkam. Sie wollte nur die beiden Ponies verkaufen – einen kleinen Hengst mit seiner Stute. Mir war es völlig egal was die Frau für Hintergründe hatte und warum es soweit kommen musste, dass die Pferde derart schlecht aussahen. Sie staden zu dem noch bis über die Fesseln im Schlamm und Kot und hatten nicht mal genug Wasser. Von Futter oder Heu fehlte jede Spur.
Ich versuchte ein Gespräch anzufangen um ihr klar zu machen dass ich aus tierschutzrechtlicher Sicht das Veterinäramt verständigen muss. – ich stieß auf beharrliche Verständnislosigkeit um es mal mild auszudrücken. Ich wollte dann aber erstmal nicht den Kauf der Ponies gefährden und so machten wir einen Termin zur Abholung der Ponies eine Woche später. -
Im Laufe der Woche hatte ich viele Gespräche mit dem Veterinäramt für Duisburg, mit dem Tierschutz und ... nochmals sprach ich mit der Frau. Wenigstens wollte ich Stute und Fohlen retten und für den Wallach auch was finden. (der war so groß das er mit einem LKW hätte transportiert werden müssen)
Ich konnte kaum noch schlafen. Immer wieder verfolgten mich die Blicke der Stute.
Zum Abholtermin der Ponies brach dann dort förmlich der Krieg aus. Ich durfte sie nicht mitnehmen. Allerdings lag es dann nicht mehr an der Frau. Sie hätte es ok gefunden. Ihr  (werdender ex-) Mann wollte dass die Stute verkauft wird. - Ich schluckte. – fuhr mit leerem Anhänger nach Hause. Nur die 2 Ponies hatten wir gerettet. Es zerriss mich in tausend Stücke.
Nach einer weiteren Woche mit emotionalen Telefonaten war es dann soweit. Ich durfte die Stute holen. Naja ich musste sie „Freikaufen“. Das Fohlen (Gott sei dank alt genug zum absetzen) und der Wallach wurden gemeinsam  zum benachbarten Bauern gebracht und stehen dort sehr sehr gut.
Die Stute konnte kaum laufen. Ohne sich umzuschauen, ohne nach dem Fohlen zu rufen stieg sie in den Anhänger und ich hoffte, dass sie stehen bleiben konnte.
Zu Hause angekommen wurde sie erstmal eingehend untersucht. Neben dem starken Untergewicht wies sie einen starken Schwächezustand auf.
Alle Knochenpunkte waren blutig, das Fell war stumpf und struppig, sie stank nach Ammoniak und Kot, ihr Euter war überdurchschnittlich dick, die Gelenke alle angeschwollen, dicke Lymphknoten und am schlimmsten war einmal das Stoffwechselproblem und  das sie beidseitig eine Patellaluxation nach lateral hatte. Das heißt, sie hat um kraftsparend stehen zu können die Kniescheiben nach außen rausgedrückt. Wenn sie also auf den Knochenenden stand, so kostete es nicht zu viel Kraft stehen zu bleiben. Laut Tierärzten ist das ein letzter Versuch zu Überleben. Aber eigentlich war mit dem Tode zu rechnen.
Wir nannten sie Hope. Niemand wusste ob wir sie hier durchkriegen. Deshalb „Hope“ -
Langsam begannen wir mit unseren Behandlungen und sie durchlief ein Rehaprogramm der besonderen Art. Alles was KM-Horses + Team zu bieten hatte – Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut.
Wir wurden angenehm überrascht. Hope arbeitete nach 2 Tagen mit und hatte schon einen etwas stolzeren aber auch liebevollen Ausdruck. Vorher war sie eine erbärmliche Fellhülle ohne Seele oder Ausdruck. Sie nahm alles an, sie war so unglaublich dankbar. Sie sog alles auf wie ein Schwamm.
Nach 2 Monaten war sie sogar soweit, dass sie stundenweise mit in die Herde integriert werden konnte. Im weiteren Verlauf baute sie sehr gut auf, die Knie haben wir seit kurzem auch wieder gut im Griff.
Sie wird von Tag zu Tag schöner.  Ein wunderbares Pferd. Eine stolze, würdevolle reinrassige Friesenstute. Sie verdreht unseren Kerlen hier ziemlich den Kopf und ist vollkommenes Herdenmitglied.
Wenn alles nach Plan und nach Wunsch verläuft, werden wir in diesem Jahr mal schauen was sie zu Sattel und Trense sagt.  Wir wissen nicht was sie kennt und was nicht. Zurzeit ist sie unser Projektpferd oder auch Maskottchen für die IFT-Tierphysiotherapeuten-Anwärter.
Hope wird wenn alles gut geht  einen neuen Namen bekommen. Vielleicht fällt Euch ein stolzer Name ein! Zuschriften erbeten!

Hope im August 2007:

Hope im Januar 2008:


Familie Lampert & Melodie

"Melodie kam als unreitbar zu uns, doch nach ein paar Versuchen entdeckten wir Möglichkeiten, dem Pferd zu helfen".

Hallo Katja,

wollte mich mit den Fotos von Texel noch mal ganz, ganz herzlich für alles bedanken, was Du für Melodie und mich getan hast.

In den acht Monaten, die Melodie bei Dir war, hast Du sie super mit deiner Reha und dem Training aufgebaut, mir viel Mut gegeben und uns noch einmal eine Tür geöffnet, langsam wieder Vertrauen zueinander zu fassen. -Reiten macht wieder richtig Spaß-

Auch auf diesem Wege noch mal liebe Grüße an Silke,
die Melodie
so gut mit ihren Reiki-Einheiten in der Reha-Zeit bei Dir unterstützt hat.

Danke, für diese 2. Chance und all deinen Tipps, hoffe Du kannst noch vielen Pferden und ihren Besitzern helfen.

Melodie & Jessica

									
									


Anna-Lisa Krieb & Caramba

Aufgrund meines Umzuges an die niederländische Grenze zogen im September 2006 auch meine Ponys, der 27-jährige Connemara-Welsh-Wallach „Caramba“ und seine Haflingerfrau „Herzchen“, zu KM-Horses nach Nütterden. Wegen der speziellen Rentner-Betreuung habe ich mich für diesen Stall als „Altersresidenz“ entschieden – dass das die richtige Entscheidung war, hat sich nun mehrmals bestätigt.

Im November bekam Caramba eine sehr schwere Kolik, die durch die Rundum-Betreuung glücklicherweise sofort auffiel. Das KM-Horses-Team arbeitet eng zusammen und informierte sofort die Tierärztin Stephanie Weyers, die im Team arbeitet. Sie versorgte ihn tierärztlich und von Katja Meyer mit Silke Görtz kam die Nachsorge mit Reiki und Energiemedizin. Durch den zusätzlichen Einsatz (Hufhalten, Streicheln, gutes Zureden) aller Beteiligten (Familie, Stallgemeinschaft), die bis spät Abends frierend Caramba beobachtet haben, hat er diese schwere Kolik überlebt. Am frühen Abend erschien das noch sehr unwahrscheinlich, um so mehr freuten wir uns alle darüber.

Nachdem er sich davon erholt hatte, bekam er im Februar leider erneut eine kleinere Kolik oder Magenverstimmung, die aber glücklicherweise weniger schwere Folgen hatte. Er bekam prophylaktisch wieder Reiki von Silke Görtz, was er sehr genossen hat.

Im März schien Caramba wieder Aufmerksamkeit zu benötigen: er legte sich spät Abends einfach leblos neben seinen Offenstall! Was er genau hatte, wissen wir nicht. Er hatte scheinbar keine Energie, um noch einmal zu kämpfen; seine Vitalfunktionen waren sehr weit runtergefahren. Katja Meyer, Silke Görtz und Michaela Becker kümmerten sich wieder sehr gut um ihn und in Anwesenheit seiner Familie und Freunden rappelte er sich erneut auf und überlebte!

Bis heute galoppiert er nun quietschfidel über die großen Weiden und hält seine vier- und zweibeinigen Gefährten auf Trab.


Es ist nicht die Frage, welche Medizin besser ist:
Schulmedizin oder Naturheilkunde, sondern:
Welche Therapie ist wann für jedes einzelne Tier sinnvoll?
Das herauszufinden ist unser Spezialgebiet.






 Katja Meyer - Mobil: 0162-1077929 - E-Mail: info@km-horses.de - www.km-horses.de